Gelebter Glauben


  

 

           

 

 

Neues Jahr
 

Tritt herein Du neues Jahr.

Bring in unser Leben Helle.

Was im alten schmerzlich war,

blieb zurück an Deiner Schwelle.

 
Willst Du säen besten Samen

im neuen Jahr, in Welt und Haus?

Sag in Gottes heiligem Namen,

und dann führ' Dein Schaffen aus.


Glaub mir, dieser Hochgedanke

bringt vertrauensvollen Mut,

dass Dein Herz nicht lange schwanke,

zaudernd zwischen Bös und Gut.


Nimm die Liebe mit ins Leben

und vergiss den Herrgott nicht.

Dann wird es immer Stunden geben,

die erfüllt vom inneren Licht.

 
Will Dein Herz in Furcht erlahmen,

weil am Weg steht Pein und Leid,

tue den Schritt in Gottes Namen,

und er wird gesegnet sein.

 

 

 

       

 

Zum Jahresende
 

Ein Jahr ist vergangen aus unserem Leben.

Es liegt im Schoße der Ewigkeit.

Wir schauen zurück auf unser Erleben,

auf Tage des Glückes und auf das Leid.

 
Der Frühling brachte des Mai'es Pracht

und Vogelsingen und frohe Lieder.

Wir haben gesungen und auch gelacht.

Die Blumen erfreuten uns immer wieder.

 
Der Herbst schenkte uns seinen Segen.

Die Ernte gab uns das tägliche Brot.

Des Weines Trunk und die goldenen Reben,

erfüllten die Herzen mit Dank gegen Gott.


Oft war es ein tapferes Vorwärtsschreiten,

auch gab es Tage so ohne Licht.

Dann schauten wir in Himmelsweiten,

ob die Sonne nicht durch die Wolken bricht.

 
Wenn gute Gedanken uns umwehten,

dann knieten wir nieder vor Gott unserm Herrn.

Wenn wir recht innig konnten beten,

dann war auch die Hilfe nicht mehr fern.

 

 

 

            

   

  Zum Jahreswechsel


Das alte Jahr nun zu Ende geht,

Ich falte meine Hände

und spreche still mein Dankgebet,

dass GOTT mir Gnade sende!


War es ein Jahr voll Schmerz und Leid

und voller Lebenssorgen?

Es machte auch das Herz bereit

für den befreiten Morgen.

 

So mancher, der mit mir gelacht,

ein frohes Wort gesprochen,

hat man dann still hinaus gebracht.

Das Wort wurd' jäh zerbrochen.

 
Was ist die Zeit? -- So wie ein Traum,

den in der Jugend wir geträumt.

Schon ist ein Sprung am Lebensbaum.

Was haben wir versäumt?

 
Das Leben ist kein Stillestehn,

ein tapferes Vorwärtsschreiten.

Wenn auch die Stürme noch so wehn

in dunklen Lebenszeiten.


Doch jedes Leben birgt auch Licht,

Freude und Herzensglück.

Schon ist das neue Jahr in Sicht,

still heben wir den Blick.

 

 

 

               

 

 

Zum neuen Jahr
 

Und wieder geht vorbei ein Jahr

im großen Strom der Zeit.

Das "Neue" steht schon wartend da.

Wir halten uns bereit.

 
Sei stille einen Augenblick

und falte Deine Hände.

Schau den langen Weg zurück

an dieser Jahreswende.

 
Hat das Jahr Dir Glück gebracht?

Oder Schmerz und Leid?

Hast Du gesungen und gelacht?

Es birgt schon die Ewigkeit.

 
Die Sterne sind nicht erdenlos,

sie strahlen voller Licht

auf unser armes Menschenlos.

GOTT vergisst uns nicht!

 

 

 

 

 

Das alte Jahr geht zu Ende
 

Das alte Jahr geht nun zu Ende,

wie alles im Leben vorüber geht.

Wir legen es in Gottes Hände

und sprechen ein inniges Dankgebet.


Noch einmal gehn die Gedanken zurück,

was Gott uns gegeben an Freude und Glück.

Oft waren es auch schwere Stunden.

Sie brauchten Kraft und unseren Mut.


Wir haben sie betend überwunden.

Am Ende wurde alles wieder gut.

Doch auch die sonnigen, hellen Tage---

wie haben sie uns froh gemacht!


In jeder unserer Lebenslage

hat liebend der Herrgott an uns gedacht.

So schnell ist vergangen die kurze Zeit.

Was hast Du getan für die Ewigkeit?